at the end of it all. Da setzt man am besten einen Punkt, wo eh kein Komma hingehören kann. Morgens ist diese Musik einfach am Besten. Morgens ist Berlin kein hässliches Wort. Aus szenegebeutelten Kneipen geht es weiter in neues Terrain, das passenderweise...ä...ganz genau, hab ich noch gedacht, und schon ist man wieder zu Hause und etwas völlig Neues, doch Altbekanntes beginnt mitten in der Nacht. Gegen vier Uhr wird der Himmel kobaltblau, wunderschön, und oft bleiben einem nicht viele Worte um zu sagen, wie wunderbar man das alles findet. Das mit den Menschen, die man Freunde nennen darf, jetzt und das mit dem ganzen Drumherum. Die Pläne bleiben auch tagsüber groß und das ist es letztendlich auch: ganz groß. Ganz ohne nachhelfen bleibt dieser gute Geschmack im Mund nach Sinn und Sinnlichkeit. Dieses famose Gefühl von jetzt und hier und wir haben das gerade jetzt, unsere Leben und wir wissen darum und wir nutzen die Situation und die Zeit. In Neukölln brodelt es an jeder Ecke und der schale Nachgeschmack von Kreuzberg bleibt hinter mir zurück. Manchmal fängt der Tag sehr hart an und endet ganz leicht. At the end of it all geht man den langen Weg ohne Abschied, denn heute fängt es ja erst an. Jeden Tag wieder und ich bin sicher, da kommt noch einiges nach, auch einiges, was man nicht erwarten wird, denn so ist das Leben nun einmal. Ich habe im Kopf immer diese Melodie wenn das passiert und niemand stellt den Ton leiser.
Im Gegenteil.
Die Frage ist nicht, wie sieht das am Schluss aus, und: was bleibt, sondern ob man den Weg weiter geht, ob man nicht zu früh sich aus dieser Sache heraus windet, ein schlimmes, mögliches Ende fürchtend. Und alles andere, was diesen Sommer noch bleibt, nehmen wir mit offenen Armen auf. Was bleibt schon, wenn man ständig das Gefühl hat, wenn kein anderer es tut- irgendwer muss den Job ja machen. Die Bezahlung ist gering, aber die Befriedigung bleibt. Bestehen. Bestehend. Und ich werde einfach nicht müde. Werde einfach dessen nicht müde.
Immer wieder.
Repeat.
-heroische Beschränkung-
Samstag, 30. Juni 2007
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